Na, dann ist es in Ordnung…

Wartenberg. Bald zuhause. Hinter West-Berlin geht die Sonne rot unter. Es ist ziemlich kalt und bald wird’s dunkel. Ich muss dann gleich mal die Lichter anmachen. Bin gut unterwegs mit leichtem Ost-Wind von hinten. Es läuft.

Im Kopf grüble ich über einige Erlebnisse nach, die ich bald mal in den Blog eintragen muss.

Neben der Straße am S-Bahnhof steht auf einem Nachrückplatz – eigentlich Parkplätze zu den Plattenbauten hinter der Hecke – ein Bus des Ersatzverkehrs. Als ich gerade sein Heck erreicht habe, blinkt er und schert aus auf meine Spur. Hoppla. Ohne mich groß zu bemühen, fahre ich links am Bus vorbei. Die Fensterscheibe beim Busfahrer ist offen. Prima!

Ich rufe: „Eigentlich hätteste mich aber sehen müssen … Ach so, du telefonierst. Na, dann ist es ja in Ordnung.“

Zwischen seiner Backe und der Schulter klemmt das Handy. Mit der rechten Hand lenkt er; mit links betätigt er den Blinker, um die Fahrgäste an der Station des Ersatzverkehrs einzusammeln.

Ich muss laut lachen. Gerade eben denke ich noch an die früheren Erlebnisse auf dem Rad, und ganz von selbst schreibt sich mir die nächste Geschichte auf den Zettel. Ditt is Berlin, Alta!

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