Sechs Wochen war der Frosch so krank

… jetzt fährt er wieder, Gott sei Dank (frei nach Wilhelm Busch).

Mitte Januar habe ich mir auf eisglattem Geläuf die Adduktoren und Leisten gezerrt. Es warf mich um und riss mir die Beine ganz gewaltig in einen Spagat. Autsch! Kaputt war nix, sagte der konsultierte Bader nach Röntgenblick. Die Heilungsprognosen schwankten zwischen 7 und 70 Tagen – großartig! Genauer konnte mir das kein Experte sagen, seriöse Ärzte maßen aber eher in Wochen als in Tagen. Man sprach viel von Ruhe und Geduld. Ja, das sind genau meine Kernkompetenzen!!!

Nach ziemlich genau 6 Wochen bin ich nun wieder unterwegs und froh!

Ich habe mein Leben lang Sport getrieben, war seit frühester Kindheit auf Sportplätzen und in Hallen aktiv. Immer flog irgendein Ball – jeder Größe. In den letzten Jahren saß ich dann zumeist auf dem Rad. Ich kann mich an keine fünf aufeinanderfolgende Tage erinnern, an denen ich mich nicht irgendwie bewegt habe. Aber auch und gerade Radfahren war in den sechs Wochen unmöglich, da der Ansatz der Adduktoren an den Sitzhöckern im Bereich des Gesäßes am längsten beleidigt war. Man ahnt nicht, wofür alles man seine Körpermitte braucht, bis man es schmerzhaft spürt.

Die letzten sechs Wochen waren eine echte Herausforderung, ganz besonders an den vielen Frühlingstagen im diesjährigen Februar. Die Regentage habe ich hingegen sehr gemocht. Davon gab es glücklicherweise auch einige.

Jetzt liegt wieder Weg und Zeit vor mir, und vom Jahr ist noch immer so viel übrig.

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