Die brauche ich. Kann mir jemand eine App basteln, die mich warnt, wenn ich im Fadenkreuz stehe? Manchmal fühle ich mich im tiefen Wald doch recht seltsam und beobachtet.
„Die Opfer-App“ weiterlesenEine Panne macht noch keine Story…
…aber viele Pannen machen viele neue Freunde.
Nach einem langen Tag in der HomeOffice mache ich mich gegen 18:00 Uhr auf dem Weg. Drei Stunden mit dem Rennrad durch den lauen Abend eines wieder ziemlich heißen Tages. Ich merke schnell, dass der dickste Verkehr schon durch ist und komme sehr zügig aus der Stadt.
„Eine Panne macht noch keine Story…“ weiterlesenCorona hat mir die Luft rausgelassen!

Seit März 2020, als der Virus über uns kam, bin ich vielleicht 10 Mal im Büro in Adlershof gewesen – in nun fast 15 Monaten. Seitdem arbeite ich in der HomeOffice. Man liest ja viel darüber, wie sich das Arbeiten zuhause auf die (Arbeits)Moral auswirkt. Ich muss leider gestehen, dass ich nach meinem „Hauptamt“ daheim zu keinen weiteren intellektuellen Leistungen in der Lage war – und bin.
„Corona hat mir die Luft rausgelassen!“ weiterlesenMutti, lass dein Rad zuhause…
… oder wenigstens am Bahnhof!
Warum macht ihr euch die Mühe, das wahnsinnig schwere und sperrige Holländerrad, mit dem ihr gerade euer Kind in die Kita gebracht habt, mit zur Arbeit nach Adlershof zu nehmen? Ich verstehe es nicht!
„Mutti, lass dein Rad zuhause…“ weiterlesenZufällige Begegnung 1
Die Firma, bei der ich nun seit 1999 beschäftigt bin, sitzt auf dem WISTA- Campus in Adlershof. Aus heutiger Sicht verblüfft es schon, wenn man bedenkt, dass nur 10 Jahre früher die DDR am Ende der Rudower Chaussee kurz hinter dem Teltowkanal zu Ende war! Damals fuhr man über die Wredebrücke – wenn man überhaupt so weit kam – und konnte dort lediglich links in die Rudower Straße Richtung Altglienicke abbiegen. Zwischen dem Teltowkanal und dem Eisenhutweg stand die Mauer. Heute gibt es auf dem ehemaligen Mauerstreifen die A113, der man direkt am Teltowkanal einen schnellen Radweg zur Seite gelegt hat.„Zufällige Begegnung 1“ weiterlesen
Kiss & Crash
Neulich am Helmholtzplatz, am Helmi. Da ist normalerweise immer viel los. Wuhliges Leben im Prenzlberg. Mittendrin und in jeder Hinsicht „Berlin“. Am Vormittag lässt es der Kiez noch ruhig angehen. Die meisten Läden und Lokale scheinen die Corona-Krise überstanden zu haben, starten routiniert behutsam in den Tag, stellen die Möbel draußen zurecht und bieten genügend Platz für den geforderten Abstand.
„Kiss & Crash“ weiterlesenEr oder ich – ein neuer Klassiker
Unterwegs auf Rügen. In der besonderen Coronazeit haben wir uns doch gegen die Wander- und Radtour am Dachstein in Österreich entschieden. Ich habe das Rennrad mit auf die Insel genommen, genieße die Seeluft, die klassischen Ausblicke – und kämpfe mit dem rauen Wind aus West. Auf der zweiten Hälfte meiner Tour habe ich den Wind von hinten. Vorfreude!
Zu viele Kilometer
Vor ein paar Monaten war ich mit dem Rennrad in Brandenburg unterwegs. Immer am Kanal entlang zwischen Liebenwalde und Zerpenschleuse. Superglatter Asphalt mitten durch den Wald. Links und rechts frisches Grün. Atme tief ein und aus. Herrlich!
Sie oder ich – ein Klassiker
Im Norden Berlin gab es früher noch viel mehr Straßenbahnlinien.
Straßenbahnen gibt es in Berlin seit 1865, erst als Pferdebahnen, später als Elektrische. Nachdem 1967 die verbliebenen drei Linien im Westteil Berlins eingestellt wurden, sind Straßenbahnen ein rein Ost-Berliner Phänomen – mit wenigen Ausnahmen von Linien, die nach 1990 in den Westteil der Stadt verlängert wurden. Trotzdem gilt das Berliner Straßenbahnnetz als das drittgrößte weltweit. Aber auch im Osten Berlins wurden unrentable Linien eingestellt. Gelegentlich wurden dabei aber einfach nur die Gleise entfernt und der ehemalige Gleiskörper mit Teer aufgefüllt.
Auf diesen Teerwegen im Kopfsteinpflaster spielen sich heute täglich kleine Kämpfe ab.
€ 10,- und dann doch nicht
Morgendämmerung in Wartenberg. Im Osten klettert die Sonne langsam über den Horizont und lacht mir zaghaft entgegen. Es wird wieder ein schöner Tag, vielleicht sogar für eine Rückfahrt mit dem Rad zu heiß.
Ab dem S-Bahnhof gibt es einen Stau bis vorne zur Falkenberger Chaussee. Nichts geht mehr. Ich weiß, dass an der Ampel bei jeder Grünphase nur eine Handvoll Autos über die Kreuzung kommt. Das wird dauern.
An einer Einfahrt kurz hinter dem S-Bahnhof springe ich auf den Fußweg, der – „soweit das Auge reicht“ – menschenleer ist. Er ist gut befahrbar und mindestens 2 Meter breit. Ich freue mich des Lebens und daran, wie ich am Stau vorbeisausen kann … bis sich mir wenige Meter später ein „Schutzmann“ in den Weg stellt. „Bitte anhalten!“ Was kann er wollen. Die Lampen brauche ich jetzt nicht, habe sie aber dabei. Kein Problem.